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07.11.2019

Halbzeit auf der A+A in Düsseldorf – Wir schauen zurück auf die ersten Highlights der Messe

Große Hallen, zahlreiche Messestände, ein Ziel: Arbeitsfähigkeit am Arbeitsplatz erhalten und fördern! Die A+A Messe in Düsseldorf ist im vollen Gange und wir sind mittendrin. An unserem Stand in Halle 10 haben wir bereits viele Interessent*innen rund um die Themen Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung, Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie Werte bei der Arbeit informiert und beraten.

Am Mittwoch, den 06.11.2019 gestalteten Prof. Dr. Anja Liebrich und Regina Laudel vom INQA WAI-Netzwerk zudem im Kongresscenter eine interaktive Themeninsel: Wie können psychische Belastungen am Arbeitsplatz sowie die daraus resultierende Beanspruchung der Beschäftigten zur Unterstützung und Verbesserung der Arbeitsfähigkeit gemessen werden? Unsere Antwort: Mit einer Kombination aus Skalen des KFZA und des WAI lassen sich nicht nur die psychischen Belastungen in den Tätigkeitsfeldern bestimmen, sondern auch die Auswirkungen (= Beanspruchung) auf die Beschäftigten. Dies ist wichtig, um zum einen den Handlungsbedarf deutlicher hervorzuheben und Maßnahmen besser priorisieren zu können, zum anderen, um Kennzahlen zu haben, welche sich auch für die gesetzlich vorgeschriebene Wirksamkeitsprüfung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung (§5 ArbSchG) nutzen lassen. Die Teilnehmenden der Themeninsel wurden dazu eingeladen darüber zu reflektieren, in welchen Handlungsfeldern psychischer Belastungen (z.B. Arbeitsorganisation, Führung etc.) sie den größten Veränderungsbedarf bei sich im Unternehmen sehen. In kurzen Diskussionen wurden Lösungsmöglichkeiten gesammelt. Mit einer Fragerunde schlossen die ca. 20-minütigen Praxisphasen ab.

Parallel zu den Themeninseln hob Marianne Giesert gemeinsam mit Silvia Moritz vom Landratsamt München am Beispiel dessen hervor, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen Schwerbehindertenvertretung (SBV) und Betriebs- bzw. Personalrat für ein erfolgreiches Betriebliches Eingliederungsmanagement ist. Aufgrund gemeinsamer Handlungsfelder und verschiedener Beteiligungsrechte ergänzen sich die beiden Interessenvertretungen hervorragend in ihren jeweiligen Aufgaben, um behinderten Menschen einen erfolgreichen Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen. Bereits im Vorfeld ist es zum Beispiel sinnvoll die Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen und so den BEM-Prozess in guter Zusammenarbeit zu begleiten und zu gestalten. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran: Machen Sie sich gemeinsam stark für ein erfolgreiches, nachhaltiges Betriebliches Eingliederungsmanagement.

Unser Stand auf der A+A Messe Frau Giesert vom Institut für Arbeitsfähigkeit und Frau Moritz vom Landratsamt München
Unser Stand auf der A+A Messe Frau Giesert vom Institut für Arbeitsfähigkeit und
Frau Moritz vom Landratsamt München
 
Dr. Liebrich und Frau Laudel an der Themeninsel im Kongresscenter
Frau Dr. Liebrich und Frau Laudel an der
Themeninsel im Kongresscenter
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