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19.10.2014

Nachlese: Fachtagung Gesundheitskompetenz in Betrieben erhalten und fördern

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Gesundheitskompetenz in Betrieben erhalten und fördern - das war das Thema auf einer Fachtagung der Pädagogischen Hochschule Freiburg am 17./18.10.2014 zu der ich, Marianne Giesert, als Referentin eingeladen war.

Ein spannendes Thema, wie können wir Gesundheitskompetenz entwickeln, erhalten und fördern? Dabei geht es m.E. weniger um das gesunde Essen in der Betriebskantine, sondern um eine aktive gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung. Das bedeutet, das wir alle Grundlagenwissen benötigen, dass der Arbeitgeber seine Pflichten im Rahmen der gesetzlichen Regelungen z.B. Arbeitsschutzgesetz umsetzt und der Betriebs- und Personalrat seinen Mitbestimmungs- und Gestaltungsaufgaben nachkommt, um die Struktur und den Prozess im Betrieblichen Gesundheitsmanagement festzulegen.

Es gab interessante Diskussionen und viele Personen im Tagungsfestsaal, die noch gar nichts oder wenig über eine gesundheits- und alternsgerechte Arbeitsgestaltung mit ihren rechtlichen Grundlagen gehört hatten.

Für die meisten stand das individuelle Verhalten im Fokus der betrieblichen Gesundheitsförderung und somit auch bei der Entwicklung und Förderung der Gesundheitskompetenz.

Es gibt also noch viel zu tun, um die Gesundheitskompetenz in den Betrieben um die Möglichkeiten und Maßnahmen einer gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung zu erweitern. Die beteiligten orientierte Gefährdungsbeurteilung - körperliche und psychische Belastungen - sowie die Unterweisung im Dialog sind gute Ansatzpunkte um die Gesundheitskompetenz in den Betrieben zu entwickeln und zu fördern.

Also packen wir es an!!!!

Der Vortrag von Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg hat in mir viele Fragen aufgeworfen, denen ich noch einmal konkreter nachgehen werde. Sie steht Reihenuntersuchungen und Screenings skeptisch gegenüber. Die Frage ist immer wieder, was ist eine sinnvolle Prävention und wer hat von den entwickelten und angebotenen Maßnahmen wirklich einen Nutzen? Wo ist die Grenze zwischen einer sinnvollen Prävention und einem gewissen Vorsorgewahn?

Wissen stärkt uns, Entscheidungen zu treffen! Mehr dazu unter http://www.deutschlandradiokultur.de/medizinerin-muehlhauser-weniger-kontrolle-ist-besser.954.de.html?dram:article_id=144165

 
Eine gute und bewusste Zeit,

mit herzlichen Grüßen
Ihre/Eure

Marianne Giesert

 

Foto: Prof. Dr. Eva Bitzer, Frau Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser und Marianne Giesert

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