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Aktuelles

07.03.2017

Zukunft passiert nicht - Zukunft wird gestaltet!

Die Jahreskonferenz des WAI-Netzwerks „Arbeitsfähigkeit 4.0 – Arbeitsfähig in die Zukunft, ist heute am 07.03.2017 in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin gestartet. Nach der Begrüßung durch Marianne Giesert und Tobias Reuter vom Institut für Arbeitsfähigkeit liefert das Grußwort von Raimund Overhage vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen gelungenen Start  in den  Tag. Mit der Erwähnung der aktuellen Themen Digitalisierung, Demografischer Wandel, Werteentwicklung und Führung spiegelte er die Bedeutung des WAI-Netzwerks in der heutigen Arbeitswelt wider. Anschließend präsentierte Prof. Dr. Anja Liebrich die Entwicklung des WAI-Netzwerks in der Vergangenheit, der Gegenwart und wagte einen Blick in die Zukunft. Ein spezielles Augenmerk liegt dabei auf der Weiterentwicklung des WAI-Netzwerks im Fokus der Arbeit 4.0. In seinem anschließenden Vortrag verwies Prof. Dr. Juhani Ilmarinen auf neue, internationale, theoretische Erkenntnisse und lieferte aktuelle, praktische Beispiele, die Impulse für eine gute Balance im Rahmen der Arbeit 4.0 geben.
Mit seinem lebendigen Vortrag verdeutlichte Prof. Dr. med. Joachim E. Fischer die Bedeutung von Kennzahlen, die für Unternehmen in allen Größen anwendbar sein sollten. Somit kann die Arbeitsfähigkeit messbar gemacht werden, was wiederum positive Effekte auf die individuelle Beratung einzelner Beschäftigter hat sowie das Ableiten von Maßnahmen für die Gestaltung der Arbeit fördert.  

Dem theoretischen Input des Vormittags folgte ein aktiver Dialogprozess in den einzelnen Arbeitsgruppen. Unter der Anleitung und Moderation der Referentinnen und Referenten wurden die Themen Arbeitsbewältigungs-Coaching, der WAI 2.0 (Arbeitsbewältigungs-Radar) und den Problemen beim Hausbau differenziert und genauer beleuchtet. Eine funktionierende Steuerungsgruppe mit Unterstützung der Führungskräfte, gute Kommunikation und Organisation sowie Partizipation der Mitarbeitenden sind nur einige der diversen Erkenntnisse des Nachmittags, die zum Erfolg führen.  
Am Ende des ersten Tages stellte Oleg Cernavin, stellvertretender Vorsitzender der Offensive Mittelstand, die Frage, wie kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt werden können, um menschengerechte Arbeitsgestaltung zu ermöglichen. Eine Antwort darauf lieferte Hans- Jürgen Dorr mit der Vorstellung des INQA Projekts AKKU: schlanke Werkzeuge für kleine Unternehmen. Für dieses Projekt wurde ein Instrument zur Analyse und Gestaltung entwickelt und in einem digitalen Werkzeugkasten zusammengestellt.

Die Essenz des ersten Tages; Wir müssen das „Knowing-Doing-Gap“ (Kluft zwischen dem Wissen und dem tatsächlichen Tun) überwinden, was nur gelingt, wenn wir vom „Darüber-Sprechen“ ins „Tun“ gelangen.

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